
KI verändert rasant und weitgehend, wie Menschen Wissen erzeugen, urteilen, arbeiten und zusammenleben. Im VK:KIWA beleuchten wir sowohl die Potenziale als auch die Gefahren dieser Entwicklungen kritisch und aus mehreren Perspektiven. Uns treibt an, hinter einzelnen Entwicklungen die grundlegenden Verschiebungen zu erkennen, diesen Wandel möglichst weit vorauszudenken und mitzugestalten. Dazu arbeiten wir in vier Feldern:
Wir erforschen Veränderungen durch KI und reflektieren ihre Tragweite für Bildung, Wissenschaft und Arbeitswelt. Durch Vorträge und Publikationen vermitteln wir wissenschaftliche Erkenntnisse in die Fachöffentlichkeit und darüber hinaus und sensibilisieren für die Tragweite der Disruption.
Wir beraten Gremien und Institutionen, die über den Umgang mit KI in Bildung, Wissenschaft und Arbeitswelt entscheiden. Wir unterstützen sie dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse auf ihre jeweiligen Fragestellungen zu beziehen, Handlungsoptionen zu entwickeln und deren mögliche Folgen abzuwägen.
Mit Stellungnahmen und Positionspapieren bringen wir begründete Einschätzungen und Empfehlungen in fachliche und öffentliche Debatten ein. Damit wollen wir Entscheidungen mitgestalten, die prägen, wie wir künftig als Gesellschaft lernen, denken, arbeiten und zusammenleben.
In unseren Thinktanks und Online-Tagungen bringen wir Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen und Praxisfeldern zusammen. Gemeinsam reflektieren wir Erfahrungen aus der Praxis und Befunde aus der Forschung. Der Austausch eröffnet neue Perspektiven und bietet Raum, unterschiedliche Einschätzungen und kontroverse Positionen zu diskutieren.

KI hat sich zu einem Megatrend der Digitalisierung entwickelt. Schleswig-Holstein ist mit seiner KI-Landesstrategie bundesweit an der Spitze. Das Thema KI gehört an jede Hochschule, und das hat die FH Kiel schon lange erkannt. Das neue Kompetenzzentrum kommt daher genau zur richtigen Zeit an den richtigen Ort. Ich freue mich, dass wir den Start mit Landesmitteln unterstützen konnten.
Dirk Schrödter
Digitalisierungsminister des Landes Schleswig-Holstein
Zur Gründung des virtuellen Kompetenzzentrums „Schreiben lehren und lernen mit Künstlicher Intelligenz – Tools und Techniken für Bildung und Wissenschaft“ unter der Leitung von Prof. Dr. Doris Weßels gratuliere ich herzlich! Als ein wichtiges Resultat der Arbeitsgruppe »KI & Academic Writing« ist es auch ein ermutigendes Beispiel der Vernetzungsaktivitäten des KI-Campus. Das praxisnah konzipierte Zentrum setzt den Gedanken der »KI-ExpertLabs« fort, unter deren Dach sich die Arbeitsgruppe zunächst gebildet hatte. Als Do- und Think-Tanks wirken diese in die Hochschullandschaft, antizipieren und reflektieren mögliche Veränderungen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Das Zentrum wird in Zukunft hoffentlich Impulse für die Aufklärung, Auseinandersetzung und Weiterbildung in diesem wichtigen Themenfeld setzen und so weitere Anlässe für die Zusammenarbeit mit dem KI-Campus schaffen
Stefan Göllner
Innovationsmanager vom KI-Campus – die Lernplattform für Künstliche Intelligenz (Stifterverband)

Das Virtuelle Kompetenzzentrum wurde im September 2022 gegründet. Bereits vor der Veröffentlichung von ChatGPT betrachteten wir – gleichermaßen alarmiert wie fasziniert – die Veränderungen, die KI für wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben mit sich bringt. Seitdem hat sich unser Tätigkeitsspektrum kontinuierlich erweitert. Heute befassen wir uns mit den vielfältigen gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen generativer KI, insbesondere auf Bildung, Wissenschaft und Arbeitswelt.
Uns verbindet das Interesse, diese Entwicklungen in ihrer Breite und Tiefe zu reflektieren, zu antizipieren und kritisch zu hinterfragen. Dafür bringen wir fachliche Expertise, praktische Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven im kontroversen Austausch zusammen und pflegen ein breites Netzwerk für größtmögliche Multiperspektivität.



